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||| Umgang mit gefundenen Igeln – Information für Finderinnen und Finder
Igel sind geschützte Wildtiere. Nicht jeder gefundene Igel benötigt Hilfe – unnötiges Eingreifen kann Stress verursachen und schaden. Prüfe bitte jede Situation sorgfältig! Im Zweifel melde Dich bitte bei uns und beschreibe den Igel die vorgefundene Situation. Wir stehen für alles weitere mit Rat und Tat zur Seite.
Nachfolgend die wichtigsten Regeln:
||| Bei folgenden Anzeichen braucht der Igel – ggfs. dringend – Hilfe:
Verletzungen
| offene Wunden
| der Igel hinkt oder schleppt sich mühsam vorwärts (ggfs. gebrochene Gliedmaßen)
| Fliegen- oder Madenbefall
| Erkennbarer Stachelverlust
Aktivität am Tag – Igel sind nachtaktiv. Ein tagsüber umherlaufender Igel ist häufig:
| krank oder geschwächt
| unterernährt, erkennbar u.a. an der sogenannten „Nackenfalte“
| orientierungslos (Ausnahmefälle möglich – bitte beobachten und fachlich abklären)
Apathie bzw. Schwäche
| der Igel liegt reglos da
| er reagiert kaum
| er torkelt
| er hustet oder gibt andere, „rasselnde“ Geräusche von sich
Untergewicht im Spätherbst bzw. Winter
| der Igel ist erkennbar zu klein
| Gewicht unter ca. 600 – 700 Gramm bei Jungigeln bzw. weniger als 900 – 1000 Gramm bei erwachsenen Tieren.
||| Ein Eingreifen ist meist nicht erforderlich, wenn:
| der Igel nachts oder in der Dämmerung aktiv ist
| er munter und zielgerichtet läuft
| keine Verletzungen sichtbar sind
| sich bei Annäherung einrollt
| er einen gut genährten Eindruck macht
Dies entspricht normalem Wildtierverhalten.
Im Zweifelsfall sollte dennoch ein Tierarzt oder eine Igelauffangstation – wie zum Beispiel wir – kontaktiert werden.
Daher hier nochmal unsere Notfallnummer: 0179 522 89 76.